
Kurs für Rettungstechnik bei Lawinenunfällen
Zum Auftakt in die Saison sollte das Beschäftigen mit der Lawinentheorie und Rettung für Jeden Routine darstellen. Selbst für uns AusbilderInnen ist es hilfreich, sich in der Gruppe wieder in die Thematik reinzufinden, ist doch der letzte Winter einige Monate zurück. Am Freitag Abend trafen wir uns im Kurhaus und spielten die Rettungskette bis zum Ausgraben der Verunglückten theoretisch und im Warmen durch. Dabei kam auch die optimale Ausrüstung zur Sprache. Welches Gerät ist empfehlenswert, welche Vorteile bietet die iProbe Sonde von pieps, was muss man für den Biwacksack beachten? Mit dem Hinweis, dass man seine eigen Ausrüstung gut kennen sollte, und auch die möglichen typischen Fehler seines LVS zu kennen, um nicht im Ernstfall in Panik zu geraten, wenn es nicht wie gewünscht läuft.
Am Sonntag ging es dann raus ins Feld. Großen Respekt an der Stelle an alle TeilnehmerInnen. Das Wetter war wie angesagt, es hat bis mittags gepisst :-(. Obwohl vielleicht die ein oder andere gehofft hat, dass noch eine Absage kommt, waren wir um 8:15 komplett. Da es leider nicht möglich war für eine gute Eingrabungstiefe von 1 m entsprechend aufzusteigen, mussten wir uns mit 40 cm in Parkplatznähe begnügen. In zwei Teams ging es nun in die Praxis. Mit jeweils zwei Verschütteten wurde die Suche und Sondierung trainiert. Und man lernt nie aus. Eine TeilnehmerIn hatte bereits in der Grobsuche das Problem, dass keine exakte Peilung angezeigt wurde. Der gleiche Effekt zeigte sich bei ihr auch mit einem anderen LVS. Lösung: Sie hat das LVS nicht waagerecht genug gehalten und damit kamen die Antennen nicht klar. Das zeigt umso mehr die Wichtigkeit, in regelmäßigen Abständen zu trainieren und bei sich eingeschlichene Fehlerquellen zu beheben. Beim Sondieren war es für Alle bemerkenswert, welche Vorteile die iProbe bietet. Sowohl die zeitliche Einsparung (ca. 2 Min.) als auch die Sicherheit, die Person schnell zu finden, sind die Mehrkosten mehr als wert. Das gilt vor allem für Ungeübte!
Zum Abschluss, und jetzt mit den von Herbert versprochenen Sonnenstrahlen, übten wir uns an der Sondenbar, um den Unterschied zwischen Person, Ski, Schaufel zu spüren.
Dann ging es endlich ins Warme zum Hüttenzauber. Vielen Dank für die hohe Motivation und Bereitschaft, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Im Ernstfall profitieren auch wir von der Kompetenz im Tea




